Retriever

Retriever sind beim Golfen keine Hunderasse, sondern vielmehr ein Gerät, um einen gewasserten oder an sehr unglücklicher, nicht zugänglicher Stelle befindlichen Ball zu bergen. Das ist nicht ohne Strafschlag für den Score zu realisieren, der Ball ist aber nicht verloren gegangen. Der fällige Drop des Balles wird dann an regelgerechter Stelle vollzogen.

Der Retriever oder Ball-Retriever zählt laut dem gängigen Regelwerk als vollwertiger Schläger in ihrer Golfbag, dass nur zu ihrer Information. Es handelt sich meist um einen teleskopartig ausziehbaren Stab aus schlägerschaftähnlichem Material mit einem Griff am einen Ende und einer Vorrichtung zur sicheren Ballaufnahme am anderen Ende. Etwaige Spielverzögerungen dürfen bloß wegen einem verlustig gegangenen Ball nicht in Kauf genommen werden. Gute Golfball Retriever sind wirklich einfach in der Handhabung und bis zu vollen 5 m Länge mit wenigen Handgriffen ausziehbar.

Bei den relativ hohen Kosten für Premium Golfbälle, amortisiert sich der reine Anschaffungspreis eines solchen Ball-Retrievers schon innerhalb einer Saison. Bei den Ballaufnahmen gibt es die unterschiedlichsten Patentmodelle. Sehr empfehlenswert sind Solche, die den Ball nach dem Erreichen auch sicher aus dem Wasser bergen. Mittlerweile haben auch bekannte Hersteller von Golfschlägern diesen Markt erkannt und bieten ihren Kunden so genannte Ball Retriever gebranded und sogar mit einer Schutzkappe an.